Petra

Wadi Musa, Jordanien

 
 

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Die Felsenstadt Petra liegt gut versteckt – und strategisch günstig. Betretbar nur über einen Gebirgspfad oder durch eine 1,5 Kilometer lange und bis zu 200 Meter tiefe Felsschlucht, an ihrer engsten Stelle nur zwei Meter breit, kreuzten sich hier die Karawanenwege.
Hunderte Zisternen versorgten die teils direkt aus dem Fels gemeißelte Stadt – der Legende nach ist Petra der Ort, an dem Moses beim Exodus des Volkes Israel aus Ägypten mit dem Schlag seines Stabes eine Quelle aus dem Stein sprudeln ließ.
Seit der Jungsteinzeit besiedelt und in vielerlei Baustilen ausgestaltet, wurde die Stadt nach schweren Erdbeben und der Eroberung der Region durch die Araber verlassen – sie verfiel, nur Beduinen übernachteten noch vereinzelt in ihr, sie geriet in Vergessenheit.
Erst 1812, nach über 1300 Jahren, wurde sie wiederentdeckt - und begann, ihre alte Faszination wieder auszuüben. T. E. Lawrence schrieb in „Die sieben Säulen der Weisheit“: „Petra ist der herrlichste Ort der Welt.“ 20 Quadratkilometern groß ist das Areal, über 800 Bauten und Kultplätze wurden entdeckt – und nur wenig davon ist bis heute erforscht.